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Strategie

Referenzen, die überzeugen

So setzen Sie Ihre Projektreferenzen wirkungsvoll ein.

5 Min. Lesezeit Aktualisiert 1.6.2026Von Leutrim Miftaraj

Das Wichtigste in Kürze

  • Relevanz schlägt Menge: Wenige passgenaue Referenzen wirken stärker als viele beliebige.
  • Eine gute Referenz zeigt Vergleichbarkeit in Umfang, Branche und Komplexität.
  • Konkrete Zahlen, Rollen und Ergebnisse machen Referenzen glaubwürdig und überprüfbar.

Relevanz schlägt Menge

Drei passgenaue Referenzen wirken stärker als zehn beliebige. Wählen Sie Projekte, die in Grösse, Branche und Anforderungsprofil der ausgeschriebenen Leistung möglichst nahekommen.

Achten Sie auf die geforderten Mindestkriterien — etwa ein Mindestauftragswert oder eine bestimmte Aktualität der Referenz.

Konkret statt allgemein

Eine überzeugende Referenz nennt messbare Ergebnisse: Volumen, Dauer, Rolle, erzielte Wirkung. «Wir haben das Netzwerk für 800 Arbeitsplätze in 4 Monaten ohne Ausfall migriert» sagt mehr als «erfolgreiche IT-Migration».

Wenn erlaubt, hinterlegen Sie eine Ansprechperson beim Referenzkunden — das schafft Glaubwürdigkeit.

Referenzen pflegen statt suchen

Bauen Sie sich eine strukturierte Referenzdatenbank auf, statt vor jeder Offerte neu zu suchen. So haben Sie für jede Ausschreibung schnell die passenden Belege zur Hand — ein Kern­vorteil eines systematischen Bid-Managements.

Häufige Fragen

Wie viele Referenzen sollte ich angeben?+

Geben Sie genau so viele an, wie gefordert — und wählen Sie die relevantesten. Drei passgenaue Referenzen überzeugen mehr als zehn beliebige. Achten Sie auf die in der Ausschreibung geforderte Mindestanzahl und Mindestgrösse.

Was macht eine Referenz überzeugend?+

Vergleichbarkeit in Auftragsvolumen, Branche und Komplexität, konkrete Angaben zu Ihrer Rolle und zum Ergebnis sowie eine erreichbare Kontaktperson. Quantifizierte Resultate (Termintreue, Budgeteinhaltung, Wirkung) erhöhen die Glaubwürdigkeit.

Dürfen Referenzen von Subunternehmern stammen?+

Das hängt von den Ausschreibungsbedingungen ab. Oft müssen Eignungsnachweise vom federführenden Anbieter erbracht werden. Prüfen Sie genau, wessen Referenzen anerkannt werden und ob Bietergemeinschaften zulässig sind.

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Leutrim Miftaraj

Gründer & Geschäftsführer, Innopulse Consulting GmbH

Leutrim Miftaraj ist IT-Projektleiter mit Mandaten bei Schweizer Bundesstellen, Kantonen und Privatunternehmen. Er verfügt über langjährige Expertise in der HERMES-Projektmethodik, im Schweizer öffentlichen Beschaffungswesen und in der Microsoft-365-Governance. Als Gründer von Innopulse Consulting begleitet er Unternehmen bei Digitalisierung und Beschaffungsstrategie.

Autor von «Identity Over Discipline» mit der ENGINE-Methode und dem K.L.A.R.-Framework.

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